Kreativität stirbt nicht durch Widerstand. Sie stirbt durch Stillstand.

Über mich
Warum empfinden sich intelli-gente Menschen so selten als kreativ?
Diese Frage hat mich über Jahre hinweg begleitet und nicht mehr losgelassen. Dabei geht es mir nicht um akademische Herleitungen oder theoretische Modelle. Es geht um etwas, das ich mitten in der Welt technologischer Innovation, Digitalisierung und Transformation immer wieder erlebe.
Diese Erfahrung hat mich auf meine persönliche Reise geführt, Kreativität neu zu denken.
An der Schnittstelle von Kreativität, Innovation und Sinn ist mein zu Hause. Dabei begleite Menschen verschiedener Disziplinen und Rollen, ihre eigenen Ideen aus dem Kopf in die Welt zu bringen.
Die technologische Welt hat mich inspiriert.
Genauer gesagt die Informations- und Kommunikationstechnologie.
Den Einzug digitaler Technologien in die Arbeitswelt habe ich miterlebt, mitgestaltet und dabei selbst tiefgreifende Transformationsprozesse durchlaufen. Ein großer Schritt dabei war, die Arbeitsweise von einer Handwerkerin hin zu einer Wissensarbeiterin zu vollziehen. Bevor ich mich auf die spannende Reise in die Digitalisierung begab, absolvierte ich eine handwerkliche Ausbildung, arbeitete in diesem Beruf und finanzierte dadurch mein Studium und Leben.
Die Menschen, denen ich in der IT über die Jahre begegnet bin, sind intelligent, analytisch stark, lösungsorientiert und visionär.
Und trotzdem fehlt oft etwas.
Eine gewisse Leichtigkeit im Umgang mit der eigenen Kreativität. Eine Selbstverständlichkeit, sich als kreativ zu erleben.
Durch die starren Innovationsprozessen besonders im Unternehmenskontext, wird Kreativität häufig eingegrenzt. Sie soll meist auf Knopfdruck "funktionieren". Das habe ich selber in Produktentwicklung, Ideen-Workshops und Innovationsmanagement erfahren. Ich glaube, dass Kreativität die unterschätzteste Kompetenz in Technologie und New Work ist und schreibe über meine Erfahrungen, wie Menschen sie wiederentdecken, wenn sie aufhören, nur zu funktionieren.
Diese eine Frage, die mich nicht losgelassen hat.
Im Laufe der Jahre als Moderatorin und Facilitatorin von Kreativmethoden, Design Thinking uvm., habe ich aufgehört, das als Zufall abzutun oder als gegeben anzusehen. Stattdessen habe ich mir eine Frage gestellt:
Warum erleben sich so viele Menschen in meinem Umfeld als nicht kreativ, obwohl sie täglich komplexe Probleme lösen, neue Systeme entwerfen und Zukunftswelten entwickeln?
Die Antwort, die ich auf meinem Weg gefunden habe, hat mich überrascht.
Es fehlt nicht an kreativer Fähigkeit. Es fehlt an einem Zugang dazu.
Den meisten Menschen hat nie jemand gezeigt, wie ihre eigene Kreativität in ihrer Arbeit aussehen kann. Oder wie sie ihre Kreativität entfalten können. Sogar dadurch eine sinnerfülltere Arbeitsweise wiedererlangen. Hauptprobleme:
- Kreativität wird als nice to have gesehen
- Tech-Leute haben Ideen, können sie aber nicht platzieren
- Führung versteht Innovation rational, aber nicht kulturell
- Unternehmen verlieren sich in Theorien darüber und haben keine Umsetzungskraft
Kreativität wird oft als etwas Fremdes dargestellt. Als Talent, das nur wenige Künstler oder Genies besitzen. Kreativität kommt als spontaner Geistesblitz daher. Gerade in der Verbindung von Kreativität im Kontext der effizienzgetriebenen Arbeitswelt entsteht dabei eine große Lücke.
Das wollte und will ich ändern.
Was ich daraus gemacht habe?
Also habe ich begonnen zu recherchieren, zu fragen und genauer hinzusehen. Ich habe kreative Prozesse für Menschen gestaltet, die sich selbst nicht als kreativ bezeichnen. Menschen, die erschöpft sind und näher am kreativen Burnout stehen, als sie es sich eingestehen. Und ich habe erlebt, wie viel in Menschen steckt, wenn Raum und Resonanz dafür da sind. Die daraus entstehende und freigesetzte Energie fasziniert mich bis heute.
Ich habe angefangen zu schreiben.
Und dabei wurde mir selber deutlich, wie wenig Platz Kreativität inzwischen auch in meiner eigenen Arbeitswelt hatte. Auf der Suche nach Antworten und neuen Wegen ist mein neuestes Buch entstanden.
Mehr noch, sieben Prinzipien für mehr Kreativität im Innovationskontext. Entwickelt für Menschen, die in Transformations- und Innovationsprozessen arbeiten und neue Welten gestalten. Als ein starkes Fundament für eine menschenzentrierte Haltung in einer zunehmend technologie- und effizienzgetriebenen Arbeitswelt.
Diese Reise mache ich nicht allein – und du musst es auch nicht.
Ich bin überzeugt, dass in jedem Menschen, in jedem Team und in jedem Unternehmen eine kreative Kraft steckt, die gerade in der Welt von Innovation und New Work oft zu wenig Raum bekommt. Jetzt kommt auch noch Künstliche Intelligenz (KI) hinzu und wirbelt alles noch mehr durcheinander!
Mein Ziel ist, genau diesen Raum wieder zu öffnen, sichtbar zu machen und vor allem zu halten. Denn Innovation entsteht nicht nur durch technologische Möglichkeiten. Sie wird maßgeblich durch die Art, wie Menschen denken, entscheiden und gestalten geprägt.
Und genau hier setze ich an. Mein Buch ist kein weiterer Kreativratgeber, keine weitere wissenschaftliche Abhandlung, sondern ein Gegenentwurf für ressourcenverbrennende Innovationsarbeit und für persönliches Wachstum. Als Inspiration für deinen eigenen Weg und individuelle Ausdruckskraft. Sieh es als Begleiter für jeden Tag oder immer dann, wenn du dich mit deiner Kreativität nicht mehr verbunden fühlst und wieder in die Aktivität kommen möchtest.
Egal, wo du gerade in deiner beruflichen Laufbahn stehst und mit welchem Innovationsthema du dich beschäftigst: Ich lade dich dazu ein, mutiger, klarer und selbstbewusster mit deiner vollen Ladung Kreativität und Kraft in den Innovationsprozess einzutreten. Ich wünsche dir viel Spaß dabei!
„You have your way. I have my way. As for the right way, the correct way, and the only way, it does not exist.“
(Friedrich Nietzsche)
Mein Weg zur Selfpubisherin
Die beste Entscheidung für mich!
Selfpublishing bedeutet für mich mehr als Selbstvermarktung. Es bedeutet Selbstausdruck und Authentizität von Anfang bis zum Ende.
Mein erstes Buch erschien 2013. Mit einem traditionellen Verlag, dem richtigen Weg, wie es mir damals schien. Die beiden darauffolgenden wurden auch unter einem anderen Verlag veröffentlicht. Und doch merkte ich irgendwann, dass ich einen anderen Weg gehen und einen Raum entdecken möchte, der mich mehr zu mir bringt. In dem ich alles selber gestalten kann und der mir absolute Freiheiten bietet. In dem ich einen anderen Schreibstil entwickeln kann, der mehr mir entspricht. Lese weiter
